Interesse an Fintech-Themen in Lettland so groß wie nie

Interesse an Fintech-Themen in Lettland so groß wie nie

Dass Lettland eines der startup-freundlichsten Länder ist und beim Interesse an Fintech-Themen weltweit eine Spitzenposition inne hat, bestätigt das Fintech News Network in einer aktuellen Analyse.

Google-Trends-Daten zwischen April 2020 und April 2021 zeigen, dass im internationalen Vergleich die Zahl der Suchanfragen zu Fintech und verwandten Themen wie mobile Zahlungen, Blockchain, Open Banking, Insurtech und Virtual Banking in Lettland mit am stärksten gewachsen ist. Gründe dafür sind einerseits der boomende Fintech-Sektor sowie andererseits eine neue günstige Regulierung, die staatlicherseits eingeführt werden soll.

Mit 118 Fintech-Startups hat Lettland seine Position als ehemaliges Finanzzentrum für Mittel- und Osteuropa (CEE) genutzt, um zu einem sich stark entwickelnden Fintech-Hub mit weltweit anerkannten Akteuren wie Mintos, Creamfinance, Twino und Bitfury zu werden.

Ein Bericht der Swedbank Latvia vom Juli 2020 belegt, dass eines von fünf neuen lettischen Startups im Fintech-Sektor tätig ist, wobei sich die meisten auf Business-to-Business-Lösungen (B2B) konzentrieren.

Die Fintech-Strategie wird von einer speziellen Arbeitsgruppe entwickelt, die sich aus dem Finanzministerium, der lettischen Finanz- und Kapitalmarktkommission, Vertretern der Fintech-Branche, Banken, der lettischen Investitions- und Entwicklungsagentur (LIAA) und verschiedenen professionellen Branchenverbänden zusammensetzt. Diese Strategie zielt darauf ab, alle Hindernisse für das Startup-Wachstum der Branche zu identifizieren bzw. reduzieren und soll bis zum 31. Oktober 2021 abgeschlossen sein.