„Goldene Zeiten“ für Startups in Lettland

„Goldene Zeiten“ für Startups in Lettland

Durch Reformen in Lettland und Anfang letzten Jahres in Litauen wird das Baltikum zur Region mit der weltweit besten Aktienoptionspolitik. Vor allem Startups profitieren erheblich, weil sie dadurch attraktiver für Mitarbeiter sind und leichter Talente gewinnen und halten können, die sie für ihren Erfolg brauchen.

Nach dieser Gesetzesänderung zur Aktienoptionspolitik ist Lettland nun das Startup-freundlichste Land in Europa und teilt sich die Spitzenplätze mit Estland und Litauen. Als Reaktion auf die jüngsten finanzpolitischen Änderungen hat die globale Risikokapitalfirma „Index Ventures“ ihre Rangliste der Mitarbeiterbeteiligungsprogramme überarbeitet und alle drei baltischen Staaten vor ca. 20 anderen platziert, darunter die USA, Großbritannien, Israel, Frankreich und Deutschland.

„Ich freue mich sehr, dass das lettische Parlament genehmigt hat, was ‚Index Ventures‘ als den attraktivsten Aktienoptionsplan in Europa bewertet“, sagt Andris K. Berzins, Managing Partner bei „Change Ventures“, einem pan-baltischen Venture-Capital-Fonds speziell für die Frühphase von Startups. „Die baltischen Staaten haben erstaunliche Gründer mit viel Power, die jedoch oft härter um aussichtsreiche Talente kämpfen müssen, als ihre westeuropäische Konkurrenz. Wettbewerbsfähige Aktienoptionsregelungen sind deshalb ein wesentliches Instrument für die Mitarbeiterrekrutierung.“

Mikus Opelts, CEO von „Giraffe360“, kann das nur bestätigen: „Giraffe360 ist ein aus Lettland stammendes Startup mit globalen Wachstumsambitionen und das bedeutet, dass wir in der Lage sein müssen, die besten Talente anzuziehen, um unser Unternehmen voranzubringen. Die neue Aktienoptionsgesetzgebung ist für uns ganz essentiell.“

Mitarbeiterbeteiligung in Form von Aktienoptionen, also die Möglichkeit für Beschäftigte, einen Teil des Unternehmens, für das sie arbeiten, zu erwerben, wird im Silicon Valley seit langem erfolgreich eingesetzt, um Startups im Wettbewerb um die benötigten Talente zu unterstützen. Dies ist besonders wichtig für aufstrebende Unternehmen, die mit großen Konzernen, Tech-Giganten und Beratungsfirmen nicht allein über die Gehälter konkurrieren können.

Als Reaktion auf die Änderungen sagt „Index Ventures“-Partner Martin Mignot: „Es ist großartig zu sehen, dass die politischen Entscheidungsträger in den baltischen Ländern diesen vorausschauenden Ansatz verfolgen und den Wert der Startup-Wirtschaft sowie die Rolle erkennen, die Unternehmer bei der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum spielen können.“

Auf dem Bild: Die 360 Grad Kamera von Giraffe 360