Eilverfahren für Top-Investitionen

Eilverfahren für Top-Investitionen

Lettland hat am 4. Februar 2021 die vom Wirtschaftsministerium und der Investitions- und Entwicklungsagentur Lettlands gestartete Initiative „Green Channel“ genehmigt. Damit ist der Weg frei, dass ab jetzt Investitionen mit hohem Mehrwert schneller und mit weniger administrativem Aufwand realisiert werden können. Laut lettischem Wirtschaftsminister Jānis Vitenbergs wird „Green Channel“ wesentlich zum wirtschaftlichen Durchbruch des Landes beitragen. Zu den Kriterien, die ein Investitionsprojekt erfüllen muss, um die Genehmigung für das „Green Channel“-Verfahren zu erhalten, zählen:

  • die Branche, in der der Investor tätig werden will,
  • die Höhe der Investition,
  • die Anzahl der entstehenden Arbeitsplätze,
  • das prognostizierte Exportvolumen bzw. die Fähigkeit, Importe zu substituieren,
  • das geschätzte Investitionsvolumen in Forschung bzw. Innovation.

Definiert sind auch die Dienstleistungen, die die staatlichen Behörden zu erbringen haben, sowie die Prinzipien zur Festlegung des Prioritätsstatus. Zu den Schwerpunktbranchen gehören:

  • Spezialisierungen im Bereich „Smarte ITK“
  • Bioökonomie
  • intelligente Materialien
  • Photonik
  • Biomedizin
  • „Smarte Energie“
  • Global Business Services
  • Bauwesen, Transport und Logistik, wenn es für die Durchführung von Projekten in den oben genannten Branchen erforderlich ist.

„Wir müssen Unternehmern das beste und sicherste Geschäftsumfeld bieten. Der schnelle „Green Channel“ für vorrangige Investitionsprojekte kann Lettland zu einer baldigen Erholung von der Covid-19-Krise führen, die Attraktivität für Investoren erhöhen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Landes steigern“, sagt Minister Vitenbergs. Ab dem 1. März 2021 können die Investoren ihre Anträge für das „Green Channel“-Verfahren einreichen. Die Genehmigung wird von der Investitions- und Entwicklungsagentur Lettlands erteilt.