Corona als Chance für Startups und neue Produkte

Die Bedingungen für Startups in Lettland sind hervorragend, was sich auch in der Coronakrise deutlich zeigt. Didzis Dejus, Gründer von Shield48, hat aus der Not eine Tugend gemacht und als Reaktion auf weltweite Lieferengpässe bei persönlichen Schutzausrüstungen ein spezielles Mehrzweck-Gesichtsschutzschild entwickelt. Bis zu 20.000 kann er davon täglich herstellen und binnen 48 Stunden in alle Länder Europas versenden.

Das Besondere an seinem Produkt: Im Gegensatz zu den meisten Gesichtsschutzschilden, die nur einmal verwendet werden können, ist das von Shield48 bis zu 300 Mal nutzbar. Das heißt konkret: Die Erfindung von mehrfach verwendbaren Gesichtsschutzschilden reduziert nicht nur die Kosten des Verbrauchers, sondern verringert darüber hinaus erheblich den Kunststoffabfall und entlastet die Lieferketten.

Im Unterschied dazu setzt „SAF Tehnika JSC“, Hersteller von Geräten zur drahtlosen Datenübertragung, die ihre Messwerte automatisch an einen zentralen Hub übertragen, auf bekannte Technologie. Mit dem Fieberthermometer „Aranet“ entwickelte das lettische Unternehmen ein intelligentes Instrument, das bei bis zu 100 Patienten gleichzeitig präzise Körpertemperaturmessungen ermöglicht.

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https://aheadofthecurve.eu/stories/startup-develops-multi-use-face-shields-to-increase-european-supply-and-decrease-environmental-impact-of-ppe/

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https://aheadofthecurve.eu/stories/adapting-existing-technologies-for-new-challenges/