HANDEL UND ZOLL

Lettinvest Handel Zoll
Seit dem EU Beitritt Lettlands im Jahr 2004 wird die Zollpolitik durch EU-Rechtsvorschriften geregelt. Das lettische Zollgesetz regelt nur die Bereiche, die nicht unter die EU-Verordnungen fallen.

Die Waren unterliegen internen Versandverfahren, wenn sie von einem Mitgliedstaat in einen anderen befördert werden, auch, wenn das Gebiet eines Drittlandes überquert wird.

Der Zoll wird auf Waren angewendet, die aus Drittländern eingeführt oder in die Drittländer ausgeführt werden. Nach der Freigabe der Waren zum zollrechtlich freien Verkehr im Zollgebiet der Europäischen Union werden die gemeinsamen Ausfuhrtarife angewendet, so dass der gleiche Zoll für die Einfuhr in einen beliebigen EU-Mitgliedstaat angewandt wird. Die Höhe des Einfuhrzolls hängt von der Einstufung und Herkunft der Waren ab und ist im Gemeinschaftsrecht geregelt. Die Mehrwertsteuer und andere Steuern werden, sofern anwendbar, nur für importierte Waren in dem Land angewandt, in dem die Waren zum Verbrauch freigegeben werden.

Importeure von Waren können EU-Zollkontingente erwerben, die es den Importeuren ermöglichen, bestimmte Mengen von Waren in bestimmten Zeitabschnitten für gesenkte oder Nullzölle einzuführen. Importeure können Zollkontingente für bestimmte Waren oder spezifische Waren aus einem bestimmten Land erhalten.